Ausstellung „Letzte Worte“ von Rolf Lock

Am Samstag, dem 9. März eröffnen wir in der Gedenkmesse um 17.00 Uhr die Ausstellung „Letzte Worte“ von Herrn Rolf Lock.

Herr Lock ist Kalligraph und trägt seit Eröffnung unserer Grabes- und Auferstehungskirche die Namen der Verstorbenen handschriftlich in das ausliegende Buch des Lebens ein. In der Fastenzeit bis zum Weißen Sonntag, am 28. April werden seine Werke zu den Öffnungs-zeiten unserer Kirche zu sehen sein, beeindruckende Werke seines künstlerischen Schaffens.  Herr Lock wird zur Ausstellungseröffnung am 9. März anwesend sein und über seine Arbeiten sprechen. Folgende Worte aus seinem Munde seien hier schon zitiert: „Letzte Worte" vor dem Tod, dem end-gültigen Abschiednehmen, haben mich schon immer fasziniert. Die mutigen, humorvollen auch verzweifelten und ängstlichen Worte, die die sterbenden Personen fanden, beeindruckten mich tief. Langsam entstand so auch die Idee, sich mit diesen vielfältigen Äußerungen einmal (schriftkünstlerisch auseinanderzusetzen.

Nach allerersten Überlegungen, Skizzen und Studien entstanden die Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sind. Es sind Interpretationen, Übertragungen dieser Wörter,  weitergedachte Wege der Schrift,  der Kalligraphie. Diese Wörter sollen langsam erkannt, dechiffriert und auch wieder buchstabiert werden - Schrift soll auch gedacht werden.“

Seien Sie zur Ausstellungseröffnung und zur Betrachtung der „Schrift-Bilder“ herzlich willkommen.  Ebenso möchten wir Sie einladen, selber einmal darüber nachzudenken, welches, möglich „letzte Wort“ Ihnen einfällt und sie in der Stunde des Todes auf den Lippen haben möchten.  Dazu steht Ihnen Papier in unserer Grabes- und Auferstehungskirche zur Verfügung, das Sie entweder vor Ort oder in aller Ruhe zuhause „malend-schreibend“ oder „schreibend-malend“ gestalten und auf eine unbelegte Grablege im Pietabereich legen dürfen.  Auch dies eine Möglichkeit, sich mit dem eigenen Leben und Sterben auseinanderzusetzen. 

Viele Grüße!

Pastor Stinkes

 

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